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Spedition
Nachdem ich nun seit längerer Zeit Besitzer eines LKW's und zweier
Gabelstapler war (die anderen Modelle mal ausgenommen), musste ich
mir Gedanken über eine Erhöhung des "Spielwertes" machen.
Meine beiden Kid's meinten dann: Bau doch einfach eine Spedition
- dann kann man nicht nur deinen (und andere) LKW beladen sondern
auch noch einige andere Sachen darstellen ... .
Gesagt - getan ... .
Folgende Kriterien sollten erfüllt werden:
-
Die Spedition
sollte auf ein relativ kleines Maß "zusammenpackbar" sein, damit
sie auch in das Auto passt.
-
Man sollte alles
gut überblicken können, damit man nichts kaputt fährt und die
Zuschauer auch sehen können was man da so "spielt".
-
Sie sollte robust
und Wetterfest sein (auch mal einen Schauer aushalten können).
Somit konnte der Bau beginnen ... .
| Material: |
12mm Tischlerplatte - verschiedene Farben
auf Wasserbasis - Sandpapier - 5mm Vierkantstäbe - 4mm Holzdübel
- Plexiglasfolie - Schrauben und Holzleim |
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| Maße: |
Grundplatte = 1mē (erweiterbar um jeweils
einen mē, was schon in Arbeit ist) |
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Höhe der Grundplatte = 100mm |
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Länge der Auffahrrampen = 500mm |
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Höhe der "Wände" = 350mm |
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Durchfahrtshöhe des Pendeltores = 220mm |
Die Wände sind individuell gestaltet und nur angedeutet, um ein
besseres Spielen zu ermöglichen. Auch das Fenster habe ich größenmäßig
"frei nach Schnauze" gestaltet.
Die Zusatzrampe dient zum Angleichen des Höhenunterschiedes zu
anderen Aufliegern (z.B. Tamiya).
Die Auffahrrampe habe ich mit Sandpapier der Körnung 80 beklebt,
um eine bessere Traktion für die Gabelstapler zu erreichen.
Die Waage (ja, es soll eine sein) habe ich nach meinem persönlichen
Geschmack gestaltet und bietet Platz für max. 2 Paletten.
Das Regal bietet auf 3 Böden Platz für max. 30 Paletten und ist
aus 5mm Holz-
Vierkantstäben gefertigt.
Die Kosten der Spedition belaufen sich auf etwa 50 Euro für das
Material - einiges an Holz, Farben und Schrauben hatte ich noch
in meinen Restbeständen.
Lagerhallen-Neubau der Spedition (Anbau der Halle)
Irgendwie reichte es nicht mehr, nur eine Speditionsfläche mit
Anfahrrampe und 30 Paletten-Regalen zu haben - Eine richtige Lagerhalle
musste her ... .
Also verfuhr ich nach bewährtem Muster: Schrauben hatte ich genug
- Holzdü-
bel und Farbe war auch vorhanden. Auch Holz war noch einiges da.
Ich musste nur noch eine neue Grundplatte von 1x1 Meter besorgen
- dann konnte es losgehen.
Die Grundplatte war schnell "zusammengezimmert". Auch die Wandelemente
wurden fix fertig gestellt. Das Anstreichen war auch schnell erledigt.
Alles in allem war die Halle innerhalb einer Woche fertig.
Die Details dauerten dann etwas länger. So sollte es einen Bürocontainer
geben - und ein "Hallenbüro". Die Maße hatte ich im Kopf - und ssst
- war alles umge-
setzt (noch 'ne Woche vorbei). Die "Einrichtung" (Schreibtische,
Stühle, Schrän-
ke, Computer usw. sind wieder eine "freiwillige Dauerleihgabe" meiner
beiden Jungs (Playmobil macht's möglich). Schließlich wurde die
Halle noch mit 2-Etagi-
gen Regalen ausgestattet (und noch 'ne Woche rum). Das Ladegut
was darin lagern soll, wird so nach und nach erstellt oder erworben.
Ich hatte was vergessen ... - ein Tor musste die Halle ja auch
noch haben.
Ok - Stichsäge angesetzt - fertig war die Einfahrt. Nun noch ein
passendes Tor angefertigt - passt.
Nun hatte aber mein Bastelbruder Hansi in Berlin, dem ich meine
neueste Errun-
genschaft vorstellt hatte, eine Idee: WARUM DAS HALLENTOR NICHT
ELEK-
TRISCH BETÄTIGEN?
Kabel - vorhanden, Akku - vorhanden, Motor - vorhanden, Getriebe
- nicht nötig.
Der Schaltbaustein wurde von Kollege Hansi erstellt - ebenso einige
bewegliche Teile (ich habe ja keine Drehbank). Was noch fehlte,
wurde im Elektronik-Shop erstanden.
Nun öffnet sich das Tor mittels Schalter, der am Ende eines Kabels
hängt.
Bewegt wird das Tor mittels eines Motors, der einen Endlos-Zahnriemen
antreibt. Gesteuert wird das ganze über ein Umschaltrelais und Reed-Kontakte.
Erster öffentlicher Aufbau: Modellbau Dortmund 2008.
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